<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?><!-- generator=Zoho Sites --><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><atom:link href="https://www.diegeldfinder.de/blog/tag/maschinenbau/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><title>Die Geldfinder GmbH - Die Geldfinderin Blog #maschinenbau</title><description>Die Geldfinder GmbH - Die Geldfinderin Blog #maschinenbau</description><link>https://www.diegeldfinder.de/blog/tag/maschinenbau</link><lastBuildDate>Thu, 07 May 2026 06:55:16 +0200</lastBuildDate><generator>http://zoho.com/sites/</generator><item><title><![CDATA[Maschinenbau und Fördermittel]]></title><link>https://www.diegeldfinder.de/blog/post/maschinenbau-foerdermittel</link><description><![CDATA[<img align="left" hspace="5" src="https://www.diegeldfinder.de/AlterBlog/Blog 4 Maschinenbau.jpg"/>Welche Zuschüsse der Maschinenbau nutzen kann – kompakt erklärt mit Blick auf Praxis und Programme.]]></description><content:encoded><![CDATA[<div class="zpcontent-container blogpost-container "><div data-element-id="elm_Cuj-OvtgQAO6AGWZQ1h2Kw" data-element-type="section" class="zpsection "><style type="text/css"></style><div class="zpcontainer-fluid zpcontainer"><div data-element-id="elm_gIRAKZ8tTAOFdCIhEUrWdw" data-element-type="row" class="zprow zprow-container zpalign-items- zpjustify-content- " data-equal-column=""><style type="text/css"> [data-element-id="elm_gIRAKZ8tTAOFdCIhEUrWdw"].zprow{ border-radius:1px; } </style><div data-element-id="elm_F_dpX6TGQ92RLt8Awo9_tQ" data-element-type="column" class="zpelem-col zpcol-12 zpcol-md-12 zpcol-sm-12 zpalign-self- "><style type="text/css"></style><div data-element-id="elm_dJFWTONNRw6sFim4okqtHg" data-element-type="image" class="zpelement zpelem-image "><style> @media (min-width: 992px) { [data-element-id="elm_dJFWTONNRw6sFim4okqtHg"] .zpimage-container figure img { width: 500px ; height: 281.56px ; } } @media (max-width: 991px) and (min-width: 768px) { [data-element-id="elm_dJFWTONNRw6sFim4okqtHg"] .zpimage-container figure img { width:500px ; height:281.56px ; } } @media (max-width: 767px) { [data-element-id="elm_dJFWTONNRw6sFim4okqtHg"] .zpimage-container figure img { width:500px ; height:281.56px ; } } [data-element-id="elm_dJFWTONNRw6sFim4okqtHg"].zpelem-image { border-radius:1px; } </style><div data-caption-color="" data-size-tablet="" data-size-mobile="" data-align="center" data-tablet-image-separate="false" data-mobile-image-separate="false" class="zpimage-container zpimage-align-center zpimage-tablet-align-center zpimage-mobile-align-center zpimage-size-medium zpimage-tablet-fallback-medium zpimage-mobile-fallback-medium hb-lightbox " data-lightbox-options="
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                theme:dark"><figure role="none" class="zpimage-data-ref"><span class="zpimage-anchor" role="link" tabindex="0" aria-label="Open Lightbox" style="cursor:pointer;"><picture><img class="zpimage zpimage-style-none zpimage-space-none " src="/AlterBlog/Blog%204%20Maschinenbau.jpg" width="500" height="281.56" loading="lazy" size="medium" alt="Maschinenbau und Fördermittel" data-lightbox="true"/></picture></span></figure></div>
</div><div data-element-id="elm_8CCEMiHHR16iugLsBbcaww" data-element-type="heading" class="zpelement zpelem-heading "><style> [data-element-id="elm_8CCEMiHHR16iugLsBbcaww"].zpelem-heading { border-radius:1px; } </style><h2
 class="zpheading zpheading-align-center zpheading-align-mobile-center zpheading-align-tablet-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><p style="font-size:12pt;"><b><span style="font-size:32px;font-weight:400;">Zuschüsse für neue Maschinen</span></b></p></div></div></h2></div>
<div data-element-id="elm_gx6FABxBSwC3t8cxCS4GOA" data-element-type="text" class="zpelement zpelem-text "><style> [data-element-id="elm_gx6FABxBSwC3t8cxCS4GOA"].zpelem-text { border-radius:1px; } </style><div class="zptext zptext-align-center zptext-align-mobile-center zptext-align-tablet-center " data-editor="true"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><div style="color:inherit;"><p style="text-align:left;"><span>Zwei junge Menschen übernehmen eine Maschinenbau GmbH in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen. Das junge Team übernimmt je zur Hälfte die Anteile der GmbH, beide sind geschäftsführende Gesellschafter. Der ehemalige Geschäftsführer stellt die Unternehmensnachfolger den bisherigen Stammkunden vor. Da die Firma sehr spezielle Teile baut, sind die Kunden dankbar, dass ihre Maschinenteile nahtlos weiter produziert werden können und geben die ersten Bestellungen bei den Gründern auf.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span>Die beiden Geschäftsführer haben zwar die Produktionshalle und die Maschinen übernommen, aber in die Halle und in die Maschinen wurde in den letzten Jahren nicht investiert. Sie überlegen, ob sie die Maschinen überholen oder neue Maschinen kaufen sollen. Da die Produktion mit den alten Maschinen zu sehr hohen Energiekosten geführt hat, planen sie, in neue Maschinen zu investieren.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span>Um die Nachfrage zu bedienen und wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen neue Mitarbeiter gewonnen, die Fertigungskapazität erweitert und die Maschinen auf den neuesten Stand gebracht werden.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Deshalb entschließen sich die neuen Geschäftsführer, eine neue&nbsp;Drehmaschine&nbsp;und eine&nbsp;5-Achs-Fräsmaschine&nbsp;zu kaufen. Die Maschinenbau GmbH hat nur einen Teil der Halle gemietet. Aber es ist noch ausreichend Platz vorhanden, um den Betrieb zu erweitern und den notwendigen Platz für die neuen Maschinen anzumieten. Die Drehmaschine kostet inklusive Zubehör, Lieferung, Aufbau und Einweisung etwa 238.000 EUR netto. Die 5-Achs-Fräschmaschine wird etwa 268.000 EUR kosten.</span></p><p style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Voraussetzungen, um Zuschüsse für den Kauf neuer Maschinen zu erhalten</span></p><p style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span>Um Fördermittel bzw. nicht rückzahlbare Zuschüsse zu erhalten, muss die Firma folgende&nbsp;Voraussetzungen&nbsp;erfüllen:</span></p><p style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span></p><ul><li style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Die Firma muss ihren Sitz in Deutschland haben.</span></li></ul><ul><li style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Die Branche, in der die Firma tätig ist, muss auf der Positivliste stehen.</span></li></ul><ul><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Der Standort der neuen Betriebsstätte muss in einem Fördergebiet liegen.</span></li><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Die förderfähigen Nettoinvestitionskosten müssen mehr als 150.000 EUR betragen.</span></li><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Es muss sich um ein neues Wirtschaftsgut handeln.</span></li><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Falls es sich um ein gebrauchtes Wirtschaftsgut handelt, muss nachgewiesen werden, dass dieses vorher nicht gefördert wurde.</span></li><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Es müssen Dauerarbeitsplätze geschaffen werden.</span></li><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Eine Bank muss die Gesamtfinanzierung bestätigen.</span></li><li style="text-align:left;vertical-align:top;"><span>Es werden 25 Prozent Eigenkapital benötigt, die nicht aus öffentlichen Mitteln stammen dürfen.</span></li></ul><p style="text-align:left;"><span>Das Vorhaben muss innerhalb von 36 Monaten umgesetzt werden.</span></p><p style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Sitz, Branche und Standort des Unternehmens sind Voraussetzungen für Fördermittel</span></p><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Der Sitz der Firma liegt in Bielefeld, Deutschland. Da die Firma Maschinenteile aus Stahl herstellt, steht sie auf der Positivliste. Bielefeld liegt in einem speziellen Fördergebiet, und zwar in einem D-Fördergebiet. Das regionale Wirtschaftsförderprogramm der NRW Bank stellt nicht rückzahlbare Zuschüsse in Höhe von 20 Prozent für Unternehmen zur Verfügung, die in einem D-Fördergebiet gewerbliche Investitionen planen. Die förderfähigen Nettoinvestitionskosten betragen mehr als 150.000 EUR.</span><br/></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Kauf neuer Maschinen und Einsparungen von Energie</span></p><p style="text-align:left;"><span>Die Geschäftsführung plant, die Maschinen neu zu kaufen, damit ist die Voraussetzung eines neuen Wirtschaftsgutes erfüllt. Gleichzeitig können damit die enormen Energiekosten gesenkt werden. Um zu prüfen, in welchen Bereichen der Betrieb noch mehr Energie einsparen kann, sollte über ein Energiekonzept nachgedacht werden. Über das Förderprogramm&nbsp;Energieberatung Mittelstand&nbsp;können kleine und mittlere Unternehmen Zuschüsse von bis zu 80 Prozent, max. 6.000 EUR, allein für die Beratung erhalten. Dafür muss die Firma allerdings einen qualifizierten und bei der BAFA gelisteten Energieberater beauftragen.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Einstellung von neuen Mitarbeitern</span></p><p style="text-align:left;"><span>Es ist geplant, mindestens zwei weitere Mitarbeiter einzustellen. Da es schwierig ist, gutes Fachpersonal zu finden, überlegen die beiden Geschäftsführer, Quereinsteiger und angelernte Kräfte zu finden.&nbsp;</span><span style="color:inherit;">Zusätzlich denken sie darüber nach, ob es nicht auch sinnvoll sein könnte, einen älteren Maschinenbaumeister einzustellen. Der Vorteil eines erfahrenen Meisters ist, dass er ungelernte Angestellte in der Firma ausbilden kann. Sollte sich ein arbeitsloser Meister finden, der älter als 50 Jahre ist, könnte es hierfür Zuschüsse von der Bundesagentur für Arbeit geben. Dabei kann es Zuschüsse im ersten Jahr des Arbeitsverhältnisses von 75 Prozent und im zweiten Jahr von 50 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts geben. Auch die Weiterbildung eines Mitarbeiters kann ganz oder teilweise von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden. Sinnvoll ist es, vor der Neueinstellung ein Gespräch mit der Bundesagentur der Arbeit zu führen.</span></p><p style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Umsetzung innerhalb von 36 Monaten</span></p><p style="text-align:left;"><span>Die Lieferzeit der Maschinen dauert zwischen drei bis sechs Monaten. Sobald die Maschinen aufgebaut sind, können die Mitarbeiter eingestellt und eingearbeitet werden. Damit kann die Voraussetzung, das Vorhaben innerhalb von 36 Monaten umzusetzen, erfüllt werden.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Finanzierungskonzept und Eigenkapital</span></p><p style="text-align:left;"><span>Nachdem die wichtigsten Voraussetzungen für den Kauf der Maschinen geklärt und positiv beschieden sind, ist es wichtig, dass passende Finanzierungskonzept zu erstellen.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span>In den Förderrichtlinien der NRW Bank wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der oder die Antragsteller mindestens 25 Prozent Eigenkapital aufbringen müssen. Interessant hierbei ist, dass es nicht aus öffentlichen Mitteln stammen darf. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass das Unternehmen die Mittel anderweitig aufnehmen oder sogar Eigenleistung ansetzen kann. Als Eigenleistung wird im Fall eines Neubaus einer Produktionshalle oder einer Betriebsstätte die Leistung anerkannt, die von den eigenen Mitarbeitern geleistet und entsprechend bezahlt wird. Falls Sie den Innenausbau Ihrer Betriebsstätte mit Ihren Angestellten erstellen möchten, kann das als Eigenleistung und somit als Eigenkapitalersatz angesehen werden.</span></p><p style="text-align:left;"><span>Somit ist es möglich, entweder über die Hausbank einen Unternehmerkredit zu erhalten, ein Förderdarlehen aufzunehmen oder Eigenleistung einzusetzen. Da die Zinsen derzeit sehr niedrig sind, kann es sogar sein, dass ein Förderdarlehen keine Beihilfe enthält. Damit kann ein Betrieb ein Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW-Bank, oder der jeweiligen Landesbank als Eigenkapital nutzen.</span></p><p style="text-align:left;"><span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:18px;">Warum fordern Fördermittelgeber von Betrieben, dass diese ausreichend Eigenkapital bereitstellen?</span></p><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">Fördermittelgeber wünschen genau wie auch die Hausbank, dass die Unternehmer mindestens das gleiche Risiko gehen, wie sie selbst.</span><br/></p><p style="text-align:left;"><span style="font-style:italic;">&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span><span style="font-style:italic;">Und so kann Eigenkapital entstehen</span>:</span></p><p style="text-align:left;"><span>Sobald Gesellschafter ihre Einlage ins Unternehmen eingebracht haben, schafft ein Betrieb Eigenkapital. Da Eigenkapital der Firma unbefristet zur Verfügung steht, es keine festen Zinsansprüche gibt, sind Sicherheiten nicht notwendig. Zusätzlich verbessert das Eigenkapital die Bonität und das Rating des Unternehmens. Mit einer guten Bonität kann eine Firma wesentlich bessere Zinskonditionen erhalten. Sie als Unternehmer können mit einem zinsgünstigen und langfristigen Förderdarlehen tausende von Euro sparen.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span>Falls das Eigenkapital nicht ausreicht, kann man es durch&nbsp;Eigenkapitalersatz&nbsp;erhöhen. Möglich ist dies über ein Gesellschafterdarlehen. Dafür muss der oder die Gesellschafter dem Unternehmen langfristig Kapital zur Verfügung stellen. Sinnvoll ist, das Gesellschafterdarlehen mit einem Rangrücktritt zu versehen. Die Bank stünde bei Forderungen dann vor den Gesellschaftern.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p><p style="text-align:left;"><span>Und so könnte das Finanzierungskonzept mit Zuschüssen aussehen</span></p><p style="text-align:left;"><span style="color:inherit;">20%&nbsp;Zuschuss über das Programm RWP Gewerblich</span><br/></p><p style="text-align:left;"><span>25%&nbsp;Eigenkapital</span></p><p style="text-align:left;"><span>55% als Unternehmerkredit oder Förderdarlehen der KfW Bank</span></p><p style="text-align:left;"><br/></p><p style="text-align:left;"><span>Sollten sich die Jungunternehmer entscheiden, Fördermittel in der Finanzplanung einzusetzen, könnten sie nicht rückzahlbare Zuschüsse zurückerhalten, durch zinsgünstige Förderdarlehen bessere Zinskonditionen erhalten und damit sehr viel Geld sparen. Und genau das ist der Grund, warum es sinnvoll ist, bei jeder Investition zu prüfen, ob Fördermittel genutzt werden können. Eine gute Fördermittelplanung kann Ihnen sehr viel Geld sparen.</span></p><p style="text-align:left;"><span><br/></span></p></div></div><p style="text-align:left;"><span style="font-size:16px;">Die Geldfinderin&nbsp;</span></p><p style="text-align:left;"><span style="font-size:16px;">Silke Bremser</span></p></div></div></div></div></div>
</div></div></div></div></div></div> ]]></content:encoded><pubDate>Mon, 25 Mar 2024 17:52:00 +0100</pubDate></item></channel></rss>